Wasserbüffel im Allgemeinen

1. Geschichtliches

Weltweit sind rund 168 Millionen Wasserbüffel auf der ganzen Welt verbreitet. Man unterscheidet dabei vor allem in Flussbüffel und Sumpfbüffel. Davon leben fast 96% in Asien, 2,2% in Afrika, 2,0% in Südamerika, 0,3% in Europa und 0,02% in Australien.

Doch daraus resultiert die Frage: Woher kommen eigentlich die Wasserbüffel und wie haben sie sich verbreitet?

Vor 5000 Jahren erfolgte die Domestikation¹ der Flussbüffel auf dem indischen Subkontinent und in Ostasien und etwa 1000 Jahre später kam es zur Domnestikation der Sumpfbüffel in China. Indien, China und Pakistan sind auch heutzutage die Länder mit den meisten Wasserbüffeln. Von da aus verbreitete sich das Tier in Richtung Südasien und Osteuropa. Besonders im letzen Jahrhundert fand eine Verbreitung in Nordafrika, Südamerika, Süd- und Mitteleuropa, Australien, Hawaii und Japan statt.

In Europa werden die Wasserbüffel vor allem in Italien, Rumänien und Bulgarien gehalten, da diese Länder von dem Käse und dem Fleisch der Tiere profitieren.

Allgemein lässt sich sagen, dass sich Wasserbüffel vor allem in den letzten Jahren massiv verbreitet haben, da viele Menschen die Vorteile, die die Büffel bieten, erkannt haben und sie als „Rasenmäher“ oder Fleisch- und Milchproduzent halten.

2. Anatomie

Es gibt zahlreiche Arten von Rindern, die sich in ihrer Anatomie ähneln, wie zum Beispiel Bison, Wasserbüffel, Wisent und Yak. Allerdings beziehen wir uns nur auf den Körperbau des Wasserbüffels.
Der wissenschaftliche Name des Wasserbüffels lautet Bubalus arnee.
Allgemein lässt sich über den Wasserbüffel sagen, dass er einen kompakten Körperbau sowie eine breite und tiefe Brust besitzt. Die Wiederristhöhe kann bis zu 200 cm hoch werden und das Tier kann eine Kopf- Rumpf- Länge von 300 cm erreichen. Seine Masse beträgt dabei 1000 kg (1 t).
Auffällig ist jedoch, dass sich Hausbüffel (Büffel in Gefangenschaft) in ihrer Größe, Farbe und in ihrem Körperbau von freilebenden Büffeln unterscheiden. Die Hörner der Büffel sind, im Vergleich zu herkömmlichen Rindern, größer und schwerer. Dabei kann man diese nochmal unterscheiden in glatte Hörner mit leichter Krümmung, aber auch in schneckenförmige Hörner. Weitere Merkmale des Wassersbüffels sind zum Beispiel seine sehr dicke und feste Haut, die vor allem am Rücken sehr stark ausgeprägt ist. Die Haut ist mit einem meist dunklen bis schwarzen Fell bedeckt, welches in Südosteuropa hingegen eher hell bis weiß ist.

Von Lotta Kohlmann, Tabea Hagemann, Gabriel Merfort

 

 

Quellen:

Hoffmann/Krawczynski/Wagner; „Wasserbüffel in der Landschaftspflege“; Der juristische Verlag lexxion: Berlin; 2010

Jürgen Walter und Doreen Enge; „Wasserbüffel Ethologie und Beweidungsauswirkungen im Feuchtgrünland“; Verlag Dr. Köster Berlin; 2010

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserb%C3%BCffel

 

 

 

¹ Wildtiere werden zu Haus/Nutztieren

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